Zweieinhalb Jahre Coronapandemie haben dem Vereinssport in Sachsen extrem zugesetzt. Da bildet unsere Fußball-Abteilung der SG LVB keine Ausnahme. Wochenlang, ja zum Teil monatelang ruhte der Ball auf unseren Sportplätzen an der Neuen Linie. Und auch in den Zwischenphasen mussten Trainer und Spieler:innen ständig auf neue Regelungen reagieren und sich anpassen. Nur allzu verständlich, dass manchem da die Lust auf Fußball vergangen ist.

Doch davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Mit viel Fleiß und hoher Kreativität haben unsere Trainer überlegt, wie sie ihre Teams zusammenhalten und sportliche Angebote schaffen können – immer im Rahmen der jeweiligen Verfügungen und vor allem mit Blick auf hunderte Nachwuchssportler:innen in unserem Verein.

Ministerpräsident trifft LVB-Sportler:innen

„Wir bleiben am Ball“, war dabei das gelebte Motto, ohne dass es konkret jemand aussprechen musste. So war es dann auch naheliegend, sich mit genau diesem Slogan für den diesjährigen „So geht sächsisch.“-Wettbewerb zu bewerben. Diesen hat der Landessportbund gemeinsam mit „So geht sächsisch.“ zum wiederholten Mal für die sächsischen Vereine aus dem Breitensport initiiert.

In Kooperation mit der Dachmarke des Freistaats Sachsen „So geht sächsisch.“ suchte der LSB in diesem Jahr wieder 333 Sportvereine und Abteilungen, die den organisierten Sport in Sachsen in den vergangenen Jahren aufrechterhalten haben und durch vielfältige Angebote weiterhin repräsentieren – insbesondere während der Corona-Pandemie. Der Vereinswettbewerb stellt daher ein weiteres Puzzleteil auf dem Weg zurück in die Normalität des sächsischen Vereinslebens dar.

Der Startschuss für die Aktion erfolgte im März am Bootshaus der LVB-Kanuten. Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer und LSB-Generalsekretär Christian Dahms waren vor Ort. Allein das zeigt schon die Bedeutung der Aktion für unseren Verein. Neben unserer Fußball-Abteilung und den Kanuten bewarben sich auch die Segler. Alle drei Abteilungen waren am Ende erfolgreich. Lars Wagemann, Sprecher der Fußball-Abteilung, sagt dazu: „Jede Abteilung hat das für sich selber gemacht. Es gab aber über den Gesamtvorstand der SG LVB und zwischen den Abteilungen gewisse Absprachen. Man kennt sich ja irgendwie dann doch untereinander.“ Gebündelt habe die Aktion dann Geschäftsführer Tobias Froeb.

Fußballer:innen freuen sich über 2.500 Euro

Eine erfolgreiche Bewerbung bei der Aktion ist verbunden mit einer Prämie von 2.500 Euro für den jeweiligen Verein oder die entsprechende Abteilung. Viel Geld, dass unserer Sportler:innen an der Neuen Linie gut gebrauchen können. „Spielbetrieb, Schiedsrichterkosten und Ausgaben für Materialien wie Bälle – all das kostet. Da nehmen wir so eine Finanzspritze gerne“, freut sich Lars Wagemann im Namen der Abteilung. Ein Teil des Geldes soll aber auch verwendet werden, um Rücklagen für einige größere Projekte am Sportplatz zu bilden. Denn auch in Zukunft wollen wir als SG LVB am Ball bleiben.