Bei kaltem, windigem Wetter mussten wir zum Spitzenreiter Chemie Leipzig. Von Anfang an war klar, dass wir hier sicher keine Lorbeeren ernten werden. Dann noch auf Kunstrasen, auf dem
wir eh nicht gerne spielen. Die ersten Minuten sahen noch ganz vielversprechend aus. Schnell wurden aber wie immer durch individuelle Fehler die ersten Tore durch Chemie gemacht. Über das ganze Spiel war zu erkennen, dass wir nicht in der Lage sind, aus der Abwehr lange Bälle zu spielen, die den Ball vom Tor weghalten. Immer wieder wurden die Pässe in den Gegner gespielt. Zu
allem Unglück musste auch noch Vincent bereits nach 15 Minuten verletzt ausscheiden. So stand es folgerichtig zur Halbzeit 7:0 für Chemie. In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit machten wir es besser und brachten so die Bälle aus der Gefahrenzone und erzielten durch Marcus unser einziges Tor. Danach verfielen wir wieder in den alten Trott und kassierten wieder sechs Tore. Am Ende ein 13:1 für Chemie. Was soll man sagen, bei der Analyse der Eltern wurde einhellig festgestellt, dass mindestens zehn Tore durch fehlerhaftes Herausspielen aus der Abwehr entstanden. Bei mehr Bewegung und besserem Stellungsspiel hätte es sicher keine so hohe Niederlage gegeben.
Jetzt heißt es noch, das letzte Spiel vor der Winterpause über die Bühne zu bringen und Kraft für die zweite Halbserie zu sammeln.