Trotz personeller Sorgen bei den Straßenbahnern, begann das Spiel für die LVB verheißungsvoll. Schon nach 2 Minuten hätte es 2:0 stehen können, doch Kretzschmar traf nur den Pfosten. Man merkte, dass die Connewitzer das Spiel von Anfang an bestimmen wollten. Doch dann der erste Schock, nach Foulelfmeter führten die Gäste mit 0:1 (10.). Der zweite folgte nach 15 Minuten, verletzungsbedingter Wechsel bei der LVB. Aber die LVB Spieler kämpften sich zurück ins Spiel. Zwei Standards von Huck fanden in Poser per Kopf und Kästner mit dem Fuß ihre Abnehmer. Das Spiel war gedreht. Leider sah Kretzschmar nach 35 Minuten die rote Karte. Doch im weiteren Spielverlauf merkte man nicht, dass die Straßenbahner in Unterzahl agieren mussten. Aufopferungsvoll kämpften sie, auch nachdem die LVB durch ein Eigentor von Huck nach einer Ecke den nächsten Rückschlag hinnehmen musste, der Ausgleich zum 2:2 (58.). Die Abwehr um den souveränen Scheuerle ließ sonst kaum etwas zu. Das Spiel hätte ein glückliches Ende für die Connewitzer haben müssen, denn in den letzten 20 Minuten hatte man u.a. durch Gruner, Poser und Schwarm mehrfach die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden, aber es sollte nicht sein. So beendete man das Spiel mit gemischten Gefühlen. Enttäuschung wegen der vergebenen Chancen, aber mit dem Bewusstsein, wieder das bessere Team gewesen zu sein.

Aufstellung: Kaiser – Bunge, Scheuerle, Steinhäuser, Wedding – Huck (70. Gruner), Kästner, Prescher (80. Schwarm), Kretzschmar – Lorenz (15. Frank), Poser