Trainer Alex Perschmann musste aufgrund vieler fehlender Spielerinnen das System komplett umbauen. So traten die Straßenbahnerinnen erstmalig mit einer Fünferabwehrreihe an, in der Sabine Fuchs den Libero spielte.

Aufgrund dieser ungewohnten Aufstellung verliefen die ersten Spielminuten etwas unruhig und es schlichen sich einige Unsicherheiten in der Hintermannschaft ein, die Lissa einige Chancen zum Torabschluss ermöglichten. Diese waren aber alle nicht zwingend und konnten von Stephanie Birnstock entschärft werden.
Im weiteren Spielverlauf gelang es den Connewitzerinnen sich immer besser ins Spiel zu finden und über die Außen Entlastungsangriffen zu spielen. Da Lissa immer nur hohe, lange Bälle nach vorne spielte, konnte sich die 2. Frauen recht schnell auf das Spiel einstellen und die Bälle abfangen, wobei immer mal wieder eine Lissaer Spielerin durchkam. Das Ende der 1. Halbzeit gestalteten dann ausschließlich die Gäste, Lissa kam kaum noch zum Zug. Das änderte sich aber zum Anfang der 2. Halbzeit, in der Lissa zuerst sehr engagiert versuchte ein Tor zu schießen. Nach ein paar Minuten war der Sturmlauf aber schon wieder vergangen. In der Mitte der 2. Halbzeit fiel fast das 1:0 für die Connewitzerinnen. Anna Ritz setzte sich zum wiederholten Male stark gegen die Lissaer Hintermannschaft durch und kam zum Abschluss. Der Schuss landete an der Latte und Sophie Höllein versuchte den Abpraller im Tor unterzubringen, was durch eine starke Parade der Lissaer Hüterin verhindert wurde. In der Folge ließ die Kraft etwas nach. Beide Mannschaften schienen mit dem 0:0 zufrieden zu sein. Lissa wollte es dann aber doch noch einmal wissen und warf in den letzten 10 Minuten noch einmal alles nach vorne. Aber auch die zahlreichen Ecken in den letzten Minuten reichten für Lissa nicht mehr aus, um das Siegtor zu schießen.

Somit nehmen die Straßenbahnerinnen etwas glücklich, aber durch ihre kämpferische Leistung verdient, einen Punkt aus Lissa mit.

Es spielten:

Birnstock – Bürgel, Kreipe, Fuchs, Augstein, Geister – Denkwitz, Tunstall, Höllein (ab 87. Min. Müller) – Glöckner, Ritz