Die Mädels von der neuen Linie taten sich von Anfang an schwer damit das Spiel selbst zugestalten. Dadurch war es von Seiten der Straßenbahnerinnen ein von Beginn an zerfahrenes Spiel. Die Connewitzerinnen wurden in die Defensive gedrängt und die Verteidigung hatte schwer mit den schnellen Außenspielerinnen des LFC zu kämpfen. Dies führte unweigerlich zu guten Chancen der Gäste. Ein indirekter Freisoß im Strafraum sowie zwei Szenen in denen die Gäste alleine aufs Tor liefen und man den Ball schon im Tor sah, konnten noch in letzter Sekunde entschärft werden. So konnten sich die Straßenbahnerinnen recht glücklich mit einem 0:0 in die Halbzeitpause

retten. Stärkste Spielerin der LVB war zu diesem Zeitpunkt die Hüterin Stephanie Birnstock, die dank einiger glanzvoller Paraden für die Gäste zu einem unüberwindbaren Hindernis wurde. In der zweiten Halbzeit fanden die Straßenbahnerinnen deutlich besser ins Spiel und hatten nun auch erheblich mehr Spielanteil. Dadurch kamen nun auch auf der Seite der Heimmannschaft einige Chancen zustande und das Spiel wurde ingesamt ausgeglichener. Doch die Mühen der 2. Frauen wurden nicht belohnt. Stattdessen bekamen die Gäste in der 55.Minute nach einem unglücklichen Handspiel im Strafraum einen Elfmeter zugesprochen, den Stefanie Birnstock zwar noch touchierte aber nicht halten konnte. Davon ließen sich die Connewitzerinnen aber nicht unterkriegen und arbeiteten weiter an ihren Chancen. Wenige Minuten später konnte Julia Feld die gegnerische Hüterin überwinden und zum vermeintlichen Ausgleich einnetzen. Doch der Treffer wurde leider aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben. Dies schien den Mädels von der Neuen Linie ein wenig die Motivation zu nehmen, sodass der LFC wieder stärker aufspielte und noch einige Chancen herausspielen konnte. In der 92. Minute konnten die Gäste
schließlich zum 2:0 Endstand einköpfen.
Es spielten: Birnstock – Geister (64. Bürgel), Augstein, Wilke, Vogel– Tunstall (83. Jakob), Kettner (72. Kühnold), Höllein– Ritz, Glöckner, Feld (92. Kreipe)