Die II. Damen der SG LVB gingen bei gutem Wetter und guter Personallage in das kleine Stadtderby gegen die SpVgg. Trainer Alex Perschmann warnte vor dem Spiel, dass die Gäste nichts zu verlieren hätten und somit frei aufspielen konnten. Zu Beginn des Spiels war die Heimmannschaft der SG LVB auch gut darauf eingestellt und spielte einfache Pässe nach vorne und konnte den Ball somit vom eigenen Tor fernhalten. Doch die Gäste kamen immer besser ins Spiel und brachten die nicht wirklich gemeinsam agierende Verteidigung der Heimmannschafft in Bedrängnis. Nachdem ein Tor der Gäste wegen Abseits zurückgepfiffen wurde, konnte sich die Verteidigung der LVB nicht schnell genug auf die neue Spielsituation einstellen und der anschließende Freistoß landete bei den Damen der SpVgg. 1899, die nun doch zum 0:1 einschoben. In der Folge ordnete sich die Verteidigung der LVB wieder, da Anna Augstein nahezu alle Zweikämpfe gewann, und es wurde versucht nach vorne zu spielen. Doch häufig spielten die Damen der LVB die schwierigen langen Bälle und nur vereinzelt konnten durch Kombinationen mit kurzen Pässen Torchancen herausgespielt werden. Die Hintermannschaft der Gäste stand sehr kompakt. Trotzdem bekam Pia Glöckner in dieser Phase eine gute Chance, in der sie sich allerdings den Ball ein wenig zu weit vorlegte und die Torchance so von der Torhüterin der SpVgg. vereitelt werden konnte. Doch auch die Gäste kamen zunächst nicht mehr gefährlich vor das Tor. In der 34. Spielminute konnte dann die LVB verdient zum Unentschieden kommen, als Vicky Denkwitz von ihrer Seite Richtung Tor zog und den abgefälschten Ball im Tor unterbringen konnte. Nach der Halbzeit wechselte Trainer Alex Perschmann und brachte die offensivere Anna-Lisa Hermann für Sandra Walther. Diese Einwechslung brachte auch zunächst Schwung in die Offensivbemühungen der Heimmannschaft. Doch immer noch wurden die Pässe zu kompliziert gespielt und die kompakt stehende Verteidigung der Gäste konnte zwingende Torchancen vereiteln. In der 60. Minute konnte Natalie Tunstall durch einen Fernschuss dennoch die Führung erzwingen. Nach diesem Tor ruhten sich einige Spielerinnen der LVB allerdings zu sehr auf der Führung aus und brachten dadurch die Gäste erneut ins Spiel, die bis dahin in der 2. Halbzeit nicht zwingend vor das Tor kamen. Der Trainer reagierte noch mal und brachte eine weitere Defensivkraft. Valeria Geister kam in der 66. Minute für Antje Müller. Trotzdem konnten die Gäste die Defensivreihen der LVB durchbrechen und eine Spielerin konnte frei auf das Tor von Stephanie Birnstock zulaufen und traf in der 79. Minute zum 2:2. Nach diesem Rückschlag versuchte die LVB noch mal alles. Allerdings wurden in der gesamten zweiten Hälfte viele kleine Zweikämpfe unterbunden und es kam kein richtiger Spielfluss zu Stande. So endete dieses Spiel mit einem 2:2, da die Heimmannschaft sich über weite Strecken auf der Führung ausgeruht hat und nicht alle Spielerinnen die Vorgaben des Trainers umsetzten und viele kleine Fehler Unruhe in das Spiel brachten.

Für die SG LVB spielten: Birnstock- Klawitter, Wilke, Augstein, Uhlig- Tunstall, Walther (46. Minute Herrmann), Müller(66. Minute Geister), Kettner, Denkwitz- Glöckner