Einmal mehr wurde deutlich woran es den Shubitidze-Mannen mangelt nämlich am Abschluss. Was nützen gute Offensivaktionen, wenn der letzte Pass verpufft und kein Abschlus gesucht wird. Am Ende schossen die Gäste nicht einmal auf das Tor der Heimelf und mussten am Ende zu Recht eine bittere Niederlage hinnehmen. Denn zwingend, wenn auch nicht häufig, waren nur die Aktionen von Lipsia. Das es eine schwierige und verbissene Angelegenheit wird, dass wussten die Connewitzer aus dem Vorjahr. Also war man auch nicht verwundert, wie engagiert die Gastgeber ans Werk gingen. Allein Riczisi hatte in den ersten 20 Minuten vier Gelegenheiten, scheiterte allerdings zweimal an Kaiser und schob in der gleichen Häufigkeit vorbei. LVB kam danach besser in Gang, aber eine richtige Abschlussaktion gab es nicht, obwohl Schnabel einmal durch war, jedoch zulange zögerte. Einen weiteren Versuch gab es durch Elsner in der 42.Minute, welcher ebenso verpuffte. Bereits in der ersten Hälfte ließ sich das Spiel der Heimelf lesen wie ein Buch. Immer wieder wurde Steuernagel in Szene gesetzt, doch seine Flanken verfehlten stets ihr Ziel. Nach 60. Minuten wurde die rechte Außenbahn durch Aerts eingesetzt, welcher Riczisi zur Führung am kurzen Eck (60.) bediente . Den Gästen blieb noch genügend Zeit sich der Niederlage zu wehren, doch standen Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis. Als die Gäste dann durch die Auswechslungen von Blum und Steinhäuser in der 75.Minute mehr und mehr aufmachten, hatten die Straßenbahner Glück als Kaiser den Ball im Strafraum nicht festmachen konnte und nur der Außenpfosten getroffen wurde (81.) und der eingewechselte Jacobi ebenso diesen in der 87.Minute nur touchierte.

RB

Die SG LVB spielte mit: Kaiser- Blum (75.Gruner), Birnbaum, Voigt, Bunge- Walther, Schnabel, Steinhäußer (75. F.Müller), Huck (70. K.Härtel), Elsner- Goly.