Mit ungewohnt viel Spielanteilen beim Angstgegner FC Bad Lausick konnten die Mannen um Khvicha Shubitidze den Platz erhobenen Hauptes verlassen. Jeder konnte sehen „hier wächst was zusammen“, auch wenn es wohl noch etwas Zeit benötigt. Die Gäste kamen gut ins Spiel und störten früh das Aufbauspiel der Hausherren. Der FC, sichtbar unzufrieden mit der eigenen Leistung, fing früh an mit Schieri Kneusel ins Gericht zu gehen. Die einzige klare Chance gab es in der 21. und 23.Minute durch Wipper, welche Kaiser im Nachgreifen bereinigte. Auf Seiten von LVB hatte Gruner eine Einschussmöglichkeit am langen Pfosten, der gut aufspielende Bunge versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen und Goly verfehlte das Gehäuse kurz vor der Pause nur knapp. LVB blieb auch in der zweiten Hälfte seiner Linie treu. Nun drückten aber auch die Gastgeber immer mehr und versuchten Hengst immer wieder in Szene zu setzen. Die wenigen guten Kontergelegenheiten für den LVB wurden kläglich, wohl oft zu überhastet, vergeben. Unglücklich dann der erste Gegentreffer in der 69.Minute durch Wipper, welcher irgendwie am Ende doch noch den Weg ins lange Eck fand. LVB versuchte gegen zu halten, doch konnte sich keine klaren Chancen mehr erarbeiten. Einzig eine Eingabe von Walther in der 80.Minute, welche Schlussmann Hofmann nicht festhalten konnte, sorgte für etwas Gefahr. Das Fass zu machte dann Hengst in der 85.Minute, als dieser eine Unstimmigkeit bei der SG nutzte, sich auf der Grundlinie durchsetzte und den eingewechselten Walter am langen Pfosten bediente.

Die Straßenbahner zeigten eine ansprechende und engagierte Leistung und stehen allerdings einmal mehr mit Null punkten da. Trotzdem zeigte man eine aufsteigende Tendenz, vorallem was den Zug nach vorn und den Abschlusswillen betrifft. RB

Die SG spielte mit: Kaiser- Blum, Voigt, Fischer, Bunge- Troks, F. Müller, Elsner (74. K.Härtel), Birnbaum (77. Steinhäußer) Gruner (69. Walther)- Goly.