LVB enttäuscht auf ganzer Linie

In der zweiten Hauptrunde des Pokals folgte das Aus für die Connewitzer Elf. Dies war nicht verwunderlich, da es an vielem fehlte. Kein gutes Omen schien schon zu sein, dass die Hüter Kaiser und Oettel nicht zur Verfügung standen, doch der aus der zweiten Mannschaft nachgerückte Paeplow war gewiss kein Grund für das Ausscheiden. Was es zu halten gab (und das war nicht viel) hielt er, den Rest nutzte die Heimelf eiskalt. Die Lausicker standen tief und machten es den Leipzigern nicht einfach. Sie erschwerten es sich zusätzlich noch selbst, indem man einfache Fehler im Spielaufbau machte und nicht gezielt in die Tiefe spielte. Chancen in den ersten 45 Minuten auf beiden Seiten eigentlich Fehlanzeige. Doch die Gastgeber nutzten einen ihrer beiden gefährlichen Eckbälle in der 17.Minute durch Nehring, welcher unhaltbar einköpfte. Den zweiten hielt Paeplow riesig und die SG somit noch im Spiel.

Gleich nach der Pause viel der zweite Treffer, obwohl man sich viel vorgenommen hatte. Die Südvorstädter zu weit aufgerückt, abgefangener Ball in der Vorwärtsbewegung, Pass durch die Schnittstelle auf Mauersberger, welcher eiskalt verwandelte. Die Gäste setzten nun alles auf Hop oder Top, ließen aber das Fussballspielen vermissen. Immer mehr wurden lange Bälle geschlagen, welche am Lausicker Betonwerk verpufften. Diese ließen sich durch die wenigen überzeugenden Angriffe nicht beeindrucken, standen weiterhin gut und blieben gefährlich bei schnellen Gegenzügen. Auch in der zweiten Hälfte waren Chancen auf beiden Seite Mangelware. Die Gäste unzufrieden, besonnen sich immer mehr auf Diskussionen mit dem Schieri, was dem Spielgeschehen nicht positiv beitrug. Das 3:0 mit dem Abpfiff durch Hoppe sei noch zu erwähnen, sonst tut man sich schwer Worte für dieses Spiel zu finden.

RB

SG: Paeplow, Ackermann, Goly, Perschmann (82. Müller), Blum, Moritz, Schnabel (65. Walther), Breitkopf, Shubitidze, Bunge, Fischer (65. Griebenow)

Schieri: Christopher Fiebig (Burgstädt) 1. Assistent: Matti Kastendeich 2. Assistent: Eric Pfeiffer

Z: 200