Nach den zwei Heimspielen hieß es für die LVB Frauen ihr Können in der Ferne unter Beweis zu stellen. Allerdings wurde es ein schwerer Brocken, der auf die Straßenbahnerinnen mit der SpG Lichtenberg/ Dittmannsdorf wartete. Auf einem sehr kleinen Platz und gegen einen Gegner in Unterzahl konnten die LVB Frauen gerade so eine Blamage abwenden und mit einem 3:3 den Kopf aus der Schlinge ziehen.

Die LVB Frauen konnten auf die wiedergekehrten Theißen, Nagel und Brehsan zurückgreifen, mussten allerdings auf Torfrau Sabine Fuchs verzichten. Dennoch wollten sie mutig nach vorne spielen. Auf dem engen Platz in Dittmannsdorf gelang es den Messestädterinnen aber nur teilweise an die guten spielerischen Leistungen der Vorwochen anzuknüpfen. Dazu kam noch ein Gegner, der mit einer enormen Kampf- und Laufbereitschaft sich die Unterzahl nicht anmerken ließ. Trotzdem waren die LVB Frauen die taktangegebene Mannschaft, die versuchte durch gutes Kombinationsspiel das Spiel zu gestalten. Allerdings haperte es ein ums andere Mal am finalen Pass oder die Konzentration fehlte im Abschluss. So gelang den Gastgeberinnen nach einem Standard aus dem Nichts die 1:0 Führung, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete. Die Halbzeitansprache zeigte Wirkung und auch das 2:0 in der 49. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß konnte die Straßenbahnerinnen nur kurzzeitig schocken. Weiterhin fand das Spiel nur auf ein Tor statt. In der 60. Minute dann der Anschlusstreffer durch eine abermals starke Fernanda Beck. Doch das Schiedsrichtergespann wollte auch zeigen, dass es nicht umsonst angereist war und so entschied der Unparteiische in der 69. Minute plötzlich auf Strafstoß für den Gastgeber. Aus welchem Grund dies geschah, entzog sich jedem auf und neben dem Platz. Auch die Erklärungen des vermeintlich Unparteiischen trugen nicht zur Auflösung bei. Jetzt zeigten die LVB Frauen noch mehr Willen und berannten verbissen das gegnerische Tor. In der 78. Minute markierte Annegret Haschke den Anschlusstreffer. Weitere Gelegenheiten ergaben sich und in der 88. Minute gelang Corinna Vogg der hochverdiente Ausgleich.

Das Spiel hat gezeigt, dass die Moral in der Mannschaft stimmt und man sich durch fast nichts unterkriegen lässt. So geht man zuversichtlich in die letzten vier Saisonspiele. Schon am Wochenende heißt es gegen Heidenau zu Hause um 13Uhr nachlegen. Dazu sind alle Freunde und Fans der SG LVB recht herzlich eingeladen.

Für die SG spielten: Schuppener, Klawitter (60. Minute Möckel), Fuchs, F., Korb, Ullmann (77. Minute Gabriel)- Nagel (60. Minute Feld), Haschke, Brehsan, Vogg, Theißen- Beck.

Die Tore für die Straßenbahnerinnen erzielten: Beck (60. Minute), Haschke (78. Minute) und Vogg (88. Minute).