LVB verunsichert

Nach dem Debakel in Markkleeberg hatten die Connewitzer einiges gut zu machen. Und das taten sie mit dem so oft zitierten „dreckigen Sieg“.

Man merkte sofort, dass die LVB Mannen verunsichert waren. Bereits in der dritten Minute resultierte aus solch einer Verunsicherung ein Elfmeter, welchen Schlussmann Kaiser aber stark parierte und somit den Rückstand verhinderte. Die SG versuchte es nicht wie in Markkleeberg mit Schönspielerei, sondern kehrte zurück zum einfachen Ball und kämpfte sich ins Spiel. Es war eine hart umkämpfte Partie, was vor allem Breitkopf und Mittelfeldmotor Shubitidze zu spüren bekamen. Großchancen waren auf beiden Seiten Mangelware eEinmal musste Kaiser dann noch auf der Hut sein, als eine Flanke an Freund und Feind vorbei durch den 16er segelte.

Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Paukenschlag, als Birnbaum einen Eckball nur an die Latte köpfte. Auch auf der anderen Seite köpfte Ackermann ans Gebälk, um die Spielsituttion zu klären. LVB kam nun besser über die Außen. So setzte sich Walther über rechts Außen gegen drei Eutritzscher durch und bediente Breitkopf zur 1:0 Führung in der 56.Minute. Die Gäste blieben stets gefährlich bei Standards. Kaiser holte noch zwei Bälle weltklasse aus dem Winkel und hielt somit den Sieg für die SG fest.

RB

SG: Kaiser, Ackermann, Goly, Blum, Breitkopf, Shubitidze, Lehmann (73. Troks), Walther, Bunge, Birnbaum, Fischer

SV: Gerstenberger, Erdmenger, Gottelt, Nitzsche, Steuernagel, Wadewitz, Jacobi, Riczisi, Jacobi A., Anders (65. Aerts), Stöckmann