SV Eintracht Wiederitzsch – SG LVB II 2:1

 

Torfolge:
0:1 O. Heinrich
1:1 Wiederitzsch
2:1 Wiederitzsch

 

Aufstellung LVB:

 

Tor:
A. Werner

 

Abwehr:
T. Roth
M. Woicke
T. Hänel
J. Jacob

 

Mittelfeld:
M. Berthold
J. Pöhler
A. Emmerich
M. Goller

 

Angriff:
O. Heinrich
U. Werner

 

Ersatzbank:
K. Halbauer
I. Kiss
U. Naundorf
S. Vieweg

Kommentar von Karsten Halbauer:

LVB begann gut und dominierte bis auf wenige Ausnahmen die erste Halbzeit. Nach einigen Vorstößen bis zur Grundlinie, meist über die stärkere rechte Seite, gelang es nicht die Eingaben im Sturm zu verwerten. Aus dem Mittelfeld führten bis dato keine Angriffe zum Erfolg, auch die zwei, drei guten Chancen konnten nicht genutzt werden. Erst einen Steilpass in die Tiefe (ca. 33. Min.) konnte unser Olaf zur LVB Führung nutzen. Sein gewagter Einsatz gegen den heranstürmenden Torwart der Gastgeber hatte sich gelohnt, sein gefühlvoller Heber rollte ins leere Tor. Wiederitzsch zeigte sich auch danach meist ungefährlich, eben nur meist, eine Flanke über rechts, einer der großgewachsenen Wiederitzscher per Kopf ins langen Eck, doch zum Glück pfiff der Schiri auf Abseits, es blieb bei unserer knappen Führung bis zur „Teepause“.

Zur 2. Hälfte waren sich alle einig, wir müssen hier das 2:0 machen , dann „ ist der Drops “ gelutscht“, alles bleibt ruhig. Wiederitzsch ließ bis dahin nichts anderes erkennen. Es sollte aber ganz anders kommen. Unser Tabellennachbar (ebenfalls 13 Punkte) kam wie ausgewechselt aus der Kabine, spielte plötzlich zielstrebig wie entfesselt auf den Ausgleich. Unser Fehler war hier eindeutig die Ruhe zu verlieren, so gab es immer wieder eher Manöverkritik, als hilfreiche Unterstützung in den eigenen Reihen. Die Folge war logischerweise zunehmende Verunsicherung bei uns, dies nutzte der Gastgeber aus dem Gewühl heraus zum nun fälligen Ausgleich. Doch auch in dieser Phase hatten wir immer wieder Chancen durch sich bietende Räume in der gegnerischen Deckung. Leider gelang uns kein weiterer Treffer, Jens, Sven oder Udo zeigten mehrfach vorm Tor Nerven. Als wir (ca. 80. Min.) immer stärker wurden und nach vorn alles riskierten, konterte die Eintracht, spielte einen überraschenden Steilpass durch unsere Abwehr auf’sTor., Armin kam zu spät, ein Wiederitzscher Stürmer schob zum 2:1 ein und damit hatten sie das Spiel gedreht. In unserer anschließenden drangvollen Schlussphase gelang uns fast noch der Ausgleich. Nach einem Martin – Freistoß von links traf unser Capitano per Kopf nur die Oberlatte. Wir wissen, einen Punkt hätte man hier mitnehmen müssen, schließlich war die Partie richtungweisend, bleibst du oben dran, oder nicht!

Fazit: Schade, wir beginnen gut, erarbeiten uns immer wieder beste Torchancen, aber wir verwerten sie nicht, stattdessen, zermürben, verunsichern, zerreden wir uns selbst. Dass es auch anders geht, siehe die Hausherren, sie zeigten nach der Pause Charakter, drehten die Partie und gewannen verdient! Wir scheiterten keinesfalls an eigenen Fehlern, auch nicht unbedingt nur an vergebenen Torchancen, sondern….. , !!